Nach der Saison ist vor der Saison. Mit dem Grand-Slam-Final und dem anschliessenden O-Fest ist das Schweizer OL-Jahr 2022 vor einer Woche zu seinem krönenden Abschluss gekommen. Doch bei den Feierlichkeiten im Paraplegiker-Zentrum Nottwil war die Vorfreude auf die Heim-WM im kommenden Juli schon deutlich zu spüren.

Bei einem Mitteldistanz-Rennen mit Massenstart am Morgen im Kernwald und einem dreiteiligen Sprint in Nottwil traten die Athleten noch ein letztes Mal in der Saison 2022 gegeneinander an. Die Bahnen im verwinkelten Gelände mit Postenstandorten auf den Hausdächern sorgten für Spektakel. Am Swiss-O-Fest wurden dann nicht nur die Erfolge der letzten Saison gefeiert und abtretende Sportlerinnen und Sportler geehrt, sondern auch ein Blick in die Zukunft geworfen. 

Tourismusdirektor André Gisler, WM-Chefin Brigitte Grüniger Huber und Swiss-O-Week-Chef Marcel Schiess weckten im Publikum die Begeisterung für den kommenden Sommer. Nicht zu vergessen Steinbock Capri, der die Ehrungen begleitete und mit seiner Anwesenheit für Stimmung sorgte. Der Trailer mit dem WM-Maskottchen in der Hauptrolle wurde als Weltpremiere gezeigt. Ein weiterer Film machte mit viel Witz Lust auf das bündnerische Terrain. 

Der Schweizer Nati fehlt es nicht an Motivation. Die WM-Vorbereitung hat längst begonnen, das Wintertraining bei den meisten auch schon. Dass man für eine Heim-WM nicht nur in der Schweiz trainieren muss, zeigt eine Gruppe von Spitzenathleten. Sabine Hauswirth, Elena Roos und Florian Howald planen im Januar mit Andrine Benjaminsen und weiteren WM-Favoriten ein Höhen-Trainingslager in Kenia. Bis zu den grossen Wettkämpfen ist das Training in relevantem Gelände aber nicht wegzudenken. Sabine Hauswirth zum Beispiel sagt, sie gehe gerne ins Engadin, um sich auf die WM vorzubereiten. 

Kein Zweifel: Der Kompass der Schweizer OL-Elite zeigt nach Flims-Laax. 

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